Berufliches Gymnasium: Mit Abitur kompetent in die Zukunft

Das Ziel des Beruflichen Gymnasiums - Fachrichtung Ernährung, Fachrichtung Gesundheit und Soziales, Fachrichtung Technik - ist, die Schülerinnen und Schüler zur allgemeinen Hochschulreife zu führen und sie somit auf ein Hochschulstudium oder eine anspruchsvolle Berufsausbildung vorzubereiten.

Profile

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eA und gA

Am Beruflichen Gymnasium werden die Fächer entweder auf erhöhtem Anforderungsniveau (eA) mit 5 Wochenstunden unterrichtet oder mit 2-3 Wochenstunden auf grundlegendem Anforderungsniveau (gA).

Profil Gesundheit

  • Gesundheit (eA)
  • Deutsch (eA) und Englisch (gA) oder Deutsch (gA) und Englisch (eA)
  • weitere Fächer: 2. Fremdsprache (Französisch, Russisch oder Spanisch), Mathematik, Biologie, Gemeinschaftskunde, Wirtschaftslehre, Pädagogik, Religion, Berufliche Informatik, Sport, ggf. MultiMedien

Profil Ernährung

  • Ernährung (eA)
  • Deutsch (eA) oder Englisch (eA)
  • weitere Fächer: Englisch, Deutsch, 2. Fremdsprache (Französisch, Russisch oder Spanisch), Mathematik, Biologie, Chemie (nur geringe Vorkenntnisse erforderlich), Gemeinschaftskunde, Wirtschaftslehre, Religion, Berufliche Informatik, Sport

Profil Pädagogik

  • Pädagogik (eA)
  • Deutsch (eA) und Englisch (gA) oder Deutsch (gA) und Englisch (eA)
  • weitere Fächer: 2. Fremdsprache (Französisch, Russisch oder Spanisch), Mathematik, Biologie, Gemeinschaftskunde, Wirtschaftslehre, Gesundheit, Religion, Berufliche Informatik, Sport

Profil Pädagogik und Sport

  • Pädagogik (eA)
  • Deutsch (eA) und Englisch (gA) oder Deutsch (gA) und Englisch (eA)
  • weitere Fächer: 2. Fremdsprache (Französisch, Russisch oder Spanisch), Mathematik, Biologie, Gemeinschaftskunde, Wirtschaftslehre, Gesundheit, Religion, Berufliche Informatik
  • Sport wird in diesem Profil vierstündig unterrichtet und kann als mündliches Abiturprüfungsfach gewählt werden.

Profil Bautechnik

  • Bautechnik (eA)
  • Englisch (eA)
  • weitere Fächer: Deutsch, 2. Fremdsprache (Französisch oder Spanisch), Mathematik, Biologie, Physik, Gemeinschaftskunde, Wirtschaftslehre, Religion, Berufliche Informatik, Sport

Profil gebende Unterrichtsfächer

Pädagogik – gemeinsam in die Zukunft

  • Was ist Erziehung?
  • Wie erziehe ich?
  • Wie wird in der pädagogischen Praxis gearbeitet?
  • Was macht gute Teamarbeit aus?
  • Wie lerne ich?
  • Wie und warum gelingt Kommunikation?
  • Was beeinflusst meine Entwicklung, mein Verhalten und mein Erleben?

Im Profil Pädagogik ist das Fach Erziehungswissenschaften das berufliche Schwerpunktfach. Es befasst sich mit Grundlagen aus der Pädagogik und Psychologie.
Die Pädagogik beschäftigt sich mit den individuellen und soziokulturellen Grundlagen menschlicher Erziehung und Bildung und zeigt Möglichkeiten der Verhaltensbeeinflussung auf.
Im Bereich Psychologie stehen die Regel- und Gesetzmäßigkeiten des menschlichen Verhaltens und Erlebens im Vordergrund.projekt-012-001
Zum Unterrichtsgegenstand werden vielfältige wissenschaftliche Erkenntnisse, Theorien und Modelle aus Psychologie und Pädagogik, die dann Anwendungsbezug in beispielhaften Situationen finden. Dabei geht es um große Themenbereiche wie beispielsweise Erziehung, Lernen, Entwicklung und Kommunikation.
Die Schülerinnen und Schüler werden in diesem Zusammenhang herausgefordert, sich kritisch mit den unterschiedlichen pädagogischen und psychologischen Ansätzen auseinander zu setzen.
Um die Selbstkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu stärken, werden sie angeregt, die fachlichen Inhalte immer wieder auch auf das eigene Leben zu beziehen bzw. zu übertragen, um so Wissen über sich zu erlangen.
Methodisch liegt der Schwerpunkt im Fach Pädagogik auf interaktiven Herangehensweisen.

Beispiele für Projekte:

  • Kinderarmut in Kiel
  • Eltern auf Probe (Pädagogik, Deutsch, Gemeinschaftskunde)
  • Spiel rüber! – Sport als Wegbereiter für gesellschaftliche Zusammenführungsprozesse (Pädagogik, Sport, Deutsch)
  • Gruppen in unserer Welt, z.B. Gang, Sekte, Kindergarten- oder Selbsthilfegruppe (Pädagogik, Deutsch, Wirtschaftslehre)
  • Verwundete Seelen - eine Forschungsreise in das psychische Trauma (Pädagogik, Deutsch, Gemeinschaftskunde)

Film zum Projekt “Spiel rüber!” aus dem Jahr 2016

Gesundheit - gesund in die Zukunft

GesundheitDas Fach Gesundheit umfasst unterschiedlichste Themenbereiche, die mit dem Menschen, seiner Gesundheit und deren Störungen sowie der Gesunderhaltung in den unterschiedlichsten Lebensphasen Berührung haben.

Wir befassen uns z.B. mit folgenden Fragen:

  • Wie bleibe oder werde ich gesund?
  • Wie entsteht Leben?
  • Wie viel Sonne verträgt meine Haut?
  • Was beeinflusst unser Immunsystem?
  • Was macht uns süchtig?
  • Was belastet unser Herz?
  • Gibt es die ewige Schönheit?
  • Prävention – Was ist das?
  • Wie bleibt meine Psyche gesund?
  • Gesund trotz Klimawandel?
  • HIV – Wie kann ich damit leben?

Beispiele für Projekte:

  • Indien – Gesundheitswesen, Krankheiten und deren Prävention (Gesundheit, Englisch, Informatik)
  • Bevor ich sterbe, möchte ich … (Gesundheit, Deutsch, Kunst)
  • "Die Tücken des Rückens” – Einflussfaktoren für die Rückengesundheit von Kindern und Jugendlichen, ein Projekt im Rahmen von „Kiel – Stadt der jungen Forscher“ (Gesundheit, Deutsch, Informatik)
  • Woran wir sterben (Gesundheit, Deutsch, Pädagogik)
  • Inseltraum(a) – green, green grass of home … (Gesundheit, Englisch, Gemeinschaftskunde)
  • "Migration" - gesundheitliche, politische und historische Aspekte gestern und heute (Gesundheit, Englisch, Gemeinschaftskunde)

Film zum Projekt “Woran wir sterben – Suizid bei Jugendlichen” aus dem Jahr 2016:

Film zum Projekt "Migration" aus dem Jahr 2017

Ernährung - gesund ernährt in die Zukunft

Im Fach Ernährung stehen folgende Fragen im Mittelpunkt:Ernährung

  • Gute Ernährung, was ist das?
  • Was braucht unser Körper?
  • Wie funktioniert unser Stoffwechsel?
  • Was is(s)t jugendliche Esskultur?
  • Krank durch falsche Ernährung?
  • Diäten – Sinn oder Unsinn?
  • Gesunde Ernährung = längeres Leben?

Dazu befassen wir uns mit der Ernährungssituation in Deutschland, insbesondere der Esskultur von Jugendlichen, untersuchen die ernährungsabhängigen Erkrankungen wie z. B. Diabetes und Übergewicht sowie andere Zivilisationskrankheiten. Wir hinterfragen, inwieweit das Ernährungsverhalten, die Erbanlagen und andere Faktoren an der Entstehung dieser Erkrankungen beteiligt sind, überlegen, wie sie vermieden bzw. behandelt werden können und entwickeln entsprechende Präventionskonzepte.

Hier einige Beispiele für unsere fächerübergreifenden Projekte:

  • Smart Kiel milk! Kann Milch trendy werden?
  • Entwicklung eines Lebensmittels
  • Unternehmensgründung im Bereich Ernährung
  • Krebs und Ernährung
  • Sport und Ernährung
  • Hunger in der Welt
  • Wie ernährt sich die Welt? Erstellung eines internationalen Kochbuchs


Bautechnik -
bautechnisch informiert in die Zukunft

Folgende Themenbereiche stehen im Mittelpunkt:Bautechnik

  • Baustoffe analysieren und bautechnisch sachgerecht einsetzen
  • Bauteile konstruieren und Bauwerke planen, entwerfen und erhalten
  • bautechnische Tragsysteme beschreiben und auswerten
  • Hochbauwerke und Baukonstruktionen unter bauphysikalischen und ökologischen Aspekten wärme- und feuchtetechnisch erfassen sowie beurteilen

Unterrichtsthemen und -inhalte des Faches Bautechnik orientieren sich am Lebenszyklus von Bauteilen und Bauwerken. Die Konstruktionen der Bautechnik erfordern weit reichende Kompetenzen in den Gebieten Baustoffkunde, Baustatik und Bauphysik. Das Beherrschen baukonstruktiver Regeln und ihre strukturierte Anwendung sind die Grundvoraussetzungen für Planung, Entwurf und Erstellung von Bauteilen und Bauwerken des Hoch- und Tiefbaus. Bauunterhaltung und Bewirtschaftung, Denkmalpflege sowie Recycling sind weitere wesentliche Aspekte. Bei allen Teilgebieten finden Gesichtspunkte des (Bau-)Rechts, der Ökologie, der Ökonomie und des Wohlbefindens der Menschen Berücksichtigung.

 

Sport - fit in die Zukunft

Der Schwerpunkt Sport kann in Verbindung mit dem Schwerpunkt Pädagogik gewählt und bei Interesse auch mündliches Abiturfach werden.
Vielfältige sportliche Angebote fördern die Freude an der Bewegung und regen die Schülerinnen und Schüler an, ihre körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und ihre Gesundheit bis ins hohe Alter durch regelmäßiges Sporttreiben zu fördern und zu erhalten.

SportDas Angebot umfasst neben den traditionellen Schulsportarten auch Tennis, Schneesport, Lauf-Events, Klettern, Fitnesstrends, Outdoortraining und ggf. Segeln oder Surfen.

Einige Sportarten werden in Kooperation mit Vereinen, der Uni und einem Fitnessstudio durchgeführt.
Der Sportunterricht umfasst von Klasse 11 bis 13 vier Wochenstunden, davon ab Klasse 12 als Vorbereitung auf das mündliche Abitur eine Stunde Sporttheorie.

MultiMedien - multimedial in die Zukunft

Ziel des Unterrichts im Fach MultiMedien ist die Förderung der Kreativität und der Medienkompetenz durch eigene Medienproduktionen. Hier einige Beispiele:

  • Wir produzieren ein Video, z.B. ein Musikvideo, eine Dokumentation oder einen Spielfilm
  • Digital Storytelling, what’s that?
  • Wir produzieren und senden eine Fernsehsendung
  • Wir produzieren und senden fürs Radio - Sendung auf Kiel FM
  • Wir nutzen die mediale Ausstattung des Offenen Kanals Kiel
  • Theater – Zusammenarbeit mit Kieler Bühnen
  • Poetry Slam
  • Berlinale – Einblick in die Welt der Stars und Sternchen
  • Teilnahme an Workshops, z.B von der Jugendbildungsstätte am Scheersberg oder im Offenen Kanal Kiel

Der Unterricht findet von der 11. bis zur 13. Klasse zweistündig statt.

Fremdsprachen

Wir bieten folgende Fremdsprachen an:

  • Französisch-Anfänger (0–3 Jahre Unterricht an der Gemeinschaftsschule)
  • Französisch-Fortgeschrittene (4 Jahre Unterricht an der vorherigen Schule)
  • Russisch-Anfänger (nur am Königsweg)
  • Spanisch-Anfänger (0–3 Jahre Unterricht an der Gemeinschaftsschule)

Das Zielniveau für die neu begonnenen Fremdsprachen (Russisch-, Spanisch- und Französisch-Anfänger) ist die Stufe B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens, für die fortgeführte Fremdsprache Französisch die Stufe B2.
In den Anfängerkursen wird davon ausgegangen, dass die Schülerinnen und Schüler über keinerlei Vorkenntnisse verfügen, sodass auch absolute Anfänger dem Unterricht problemlos folgen können.
Sollte ein Kurs deutlich mehr gefragt sein als andere, entscheidet das Los.

Notebook/Laptop

Im Fach Mathematik ist laut Lehrplan für das Berufliche Gymnasium mit Beginn des Schuljahres 2013/14 ab dem 11. Jahrgang der Einsatz eines Computer-Algebra-Systems verpflichtend.
Die Abteilungskonferenz des Beruflichen Gymnasiums – bestehend aus Lehrkräften, Eltern und Schülern – hat beschlossen, dass dieses System auf schülereigenen Notebooks oder Laptops eingeführt wird. Der Einsatz des Notebooks/Laptops – zuhause und in der Schule - fördert in Verbindung mit unserem WLAN-Netz und interaktiven Whiteboards in allen Fächern

  • die Medienkompetenz
  • die Eigenverantwortung und Selbstorganisation
  • die Gemeinschaft durch vermehrte Projektarbeit
  • die Motivation durch flexible und zeitgemäße Arbeitsformen

Schülerinnen und Schüler, die aufgrund ihrer persönlichen Situation eine Unterstützung für die Anschaffung brauchen, können bezüglich der Finanzierungsmöglichkeiten beraten oder im Härtefall vom Förderverein der Schule unterstützt werden. Bitte wenden Sie sich vertrauensvoll an die Abteilungsleitung (c.bischoff@rbz1.de oder d.jordan-wick@rbz1.de).

Mindestanforderungen Notebook/Laptop (KEIN Tablet!)

Notebooks/Laptops (KEIN Tablet) werden in fast allen Unterrichtsfächern eingesetzt, zumeist für Recherche im Internet, Verfassen von Referaten, Abspielen von Audio- und Videodateien.

Im Mathematikunterricht wird ein CAS-Programm und im Informatikunterricht werden eine Programmierumgebung sowie eine Tabellenkalkulation eingesetzt.

Bei der Auswahl eines Notebooks sollten Bildschirmgröße und die Größe der Tastatur entscheidend sein.

Unsere Empfehlung zur Bildschirmgröße: Diagonale nicht unter 33 cm / 13 Zoll.

Das Gerät muss WLAN-fähig und vom USB-Stick bootbar sein.

Die auf dem mobilen Rechner eingesetzten Programme müssen "ruckelfrei", gut lesbar und bedienbar laufen können. Die an unserer Schule eingesetzte und daher empfohlene Software ist kostenfrei erhältlich (Bezugsquellen in eckigen Klammern):

  • Libreoffice [de.libreoffice.org] für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation
  • GeoGebra [www.geogebra.org] als Computeralgebrasystem (CAS)
  • VideoLAN-Client (VLC) [www.videolan.org] zum Abspielen von Audio- und Videoinhalten
  • Firefox [www.mozilla.org] als Internet-Browser
  • Software für den Informatikunterricht wird im Unterricht vorgestellt.
  • Eventuell wird hierbei noch eine Java-Laufzeitumgebung (JRE) benötigt - wenn nicht bereits mit dem OS installiert, über www.java.com/de/download/ zu erhalten.

Bei Bezug und Installation dieser Programme, insbesondere der für den Mathematik- und Informatikunterricht, helfen wir unseren Schülerinnen und Schülern.

Für weitere Fragen zur IT-Ausstattung z.B. bezüglich des Betriebssystems stehen Ihnen für den Standort Königsweg Herr Kähler (t.kaehler@rbz1.de) und für den Standort Westring Herr Müller (t.mueller@rbz1.de) gern zur Verfügung.

Projekte und Teamtage

Segeln

Teamtage zu Beginn des 11. Jahrgangs und Kuttersegeln während der weiteren Schulzeit werden zur Stärkung der Klassengemeinschaft durchgeführt.

Fächerübergreifende Projekte, in denen der Umgang mit modernen Medien, Teamarbeit, selbständiges Lernen, wissenschaftliche Recherche und das Präsentieren von Ergebnissen gelernt werden, sind fester Teil des Unterrichts. Zum Ergebnisvideo einer Projektarbeit zum Thema "Irland" aus dem Jahr 2015.

Studienfahrten


Im 12. Jahrgang findet eine einwöchige Studienfahrt ins europäische Ausland statt. Im 12. Jahrgang kann an einer Schneesportfahrt nach Österreich teilgenommen werden.

Schulpartnerschaften

Im Rahmen des europäischen Austauschprogramms Comenius hat ein Austausch mit einer Schule in der polnischen Hafenstadt Gdynia stattgefunden. Dabei ist ein vielseitiger Reiseführer entstanden.


Eine weitere Partnerschaft besteht mit dem französischen Lycée Polyvalent Les Bourdonnières in Nantes,


einer Schule im russischen Sovetsk


und einer Schule im polnischen Kamien Pomorski.

Lerncoaching und Beratung

LerncoachingBei Bedarf betreuen ausgebildete LernCoache und Beratungslehrkräfte die Schülerinnen und Schüler und unterstützen sie auf ihrem Weg zum persönlichen Lernerfolg.

Aufnahmevoraussetzungen

Voraussetzung für die Aufnahme in das Berufliche Gymnasium ist gemäß BGVO der Mittlere Schulabschluss. Liegt das Abschlusszeugnis zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht vor, so ist zunächst das dem Abschlusszeugnis vorangehende Halbjahreszeugnis (üblicherweise das Halbjahreszeugnis der 10. Klasse) einzureichen.
Zum Besuch des Beruflichen Gymnasiums sind Schülerinnen und Schüler berechtigt:

  • deren Noten in dem durch Prüfung erworbenen Mittleren Schulabschluss in nicht mehr als einem Fach schlechter als "befriedigend" sind (eine mangelhafte oder ungenügende Leistung in einem der Fächer sind ein Ausschlusskriterium),
  • die an einer Gemeinschaftsschule oder einem Gymnasium in die Oberstufe versetzt worden sind,
  • die den Mittleren Schulabschluss durch eine abgeschlossene Berufsausbildung erworben haben und deren Noten in nicht mehr als einem Fach schlechter als "befriedigend" sind.

Bonuspunkte

  • Berufsausbildung: Bei Bewerberinnen und Bewerbern mit abgeschlossener Berufsausbildung und Berufsschulabschlusszeugnis wird der ermittelte Notendurchschnitt um 0,5 verbessert. Alternativ kann mit dem Bonus eine ausreichende oder mangelhafte Leistung ausgeglichen werden, ohne dass sich der Notendurchschnitt verändern würde.
  • Auslandsaufenthalt: Bei Bewerberinnen und Bewerbern, die einen mindestens halbjährigen Auslandsaufenthalt mit Schulbesuch absolviert haben, wird der ermittelte Notendurchschnitt um 0,3 verbessert. Alternativ kann mit dem Bonus eine ausreichende oder mangelhafte Leistung ausgeglichen werden, ohne dass sich der Notendurchschnitt verändern würde.
  • Grundsätzlich kann nur ein Bonus berücksichtigt werden.

Verfahren bei gleichem Notenschnitt

Können nicht alle Bewerberinnen und Bewerber aufgenommen werden, entscheiden die Rangfolge des Notendurchschnitts und die Zuordnung zu einem Profil über die Aufnahme. Nach dem Hauptauswahlverfahren werden weitere Schulplätze über ein Nachrückverfahren anhand einer Warteliste vergeben.

Anmeldung

Anmeldungen für das kommende Schuljahr nehmen wir gern jeweils im Februar im Sekretariat des RBZ1 im Westring 100 mit folgenden Unterlagen an: 

  • Aufnahmeantrag
  • beglaubigte Kopie des Zeugnisses über den Mittleren Schulabschluss oder des Halbjahreszeugnisses der Klasse 10.1 (bzw. 9.1 bei G8-Gymnasiasten);  ggf. weitere Nachweise wie z.B. Berufsschulabschlusszeugnis, Zertifikat über Auslandsaufenthalte
  • tabellarischer Lebenslauf und Lichtbild inklusive einer lückenlosen Darstellung des schulischen und ggf. beruflichen Werdegangs
  • Nachweis über Deutschkenntnisse bei ausländischen Schulabschlüssen und Gleichwertigkeitsbescheinigungen
  • Fotokopie des Personalausweises

Abitur und Fachhochschulreife

Der Schulbesuch dauert drei Jahre, höchstens vier Jahre. Der vorangegangene Besuch der gymnasialen Oberstufe einer anderen Schule wird angerechnet.

Mit erfolgreichem Abschluss des 12. Jahrgangs wird der schulische Teil der Fachhochschulreife (FHR) erreicht. Nach erfolgreichem Bestehen der Abiturprüfung wird im 13. Jahrgang die allgemeine Hochschulreife erworben.

Eine nicht bestandene Abiturprüfung kann nach einem weiteren Schuljahr einmal wiederholt werden.

Abiturprüfungsfächer

Alle Schüler werden die Abiturprüfung ablegen

  • in dem beruflichen Profil gebenden Fach
  • in Deutsch
  • in Biologie oder Mathematik
  • in einer Fremdsprache: Englisch oder Französisch-Anfänger oder Französisch-Fortgeschrittene oder Russisch- Anfänger oder Spanisch-Anfänger
  • in einem gesellschaftswissenschaftlichen Fach: Gemeinschaftskunde oder Wirtschaftslehre oder Erziehungswissenschaften

Falls das Profil Pädagogik und Sport gewählt wird, können auch Sport oder ein anderes frei wählbares Fach mündliches Abiturprüfungsfach sein.

Kosten und Förderung

Grundsätzlich besteht Schulgeldfreiheit.

Neben den Kosten für die Anschaffung eines eigenen Netbooks/Laptops (falls nicht vorhanden) entstehen für eine Studienfahrt zu Beginn des 12. Jahrgangs, einzelne Exkursionen und  Lektüren während des gesamten Schulbesuchs Ausgaben von ca. 500 €. Nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BaföG) wird die Ausbildung gemäß den geltenden Bestimmungen gefördert. Zuständig ist das Amt für Ausbildungsförderung des Heimatortes, auch bei volljährigen Schülerinnen und  Schülern.

Wir freuen uns auf Sie!