Digitale Bildungserlebnisse für angehende ErzieherInnen

Um die voranschreitende Digitalisierung aller Lebensbereiche kompetent zu nutzen, braucht es nicht nur theoretisches Wissen sondern auch praktische Erfahrung. Dies wird kurz digitale Bildung genannt. Die Reflexion des eigenen Handelns im Netz und das Hinterfragen von Angeboten im Internet sind sowohl für den privaten als auch für den beruflichen Bereich notwendig, um digitale Angebote bewerten und selektieren zu können.

Die Klasse FS17e der Fachschule für Sozialpädagogik hat zu diesem Thema einen Vormittag beim Offenen Kanal verbracht und an dem Projekt „News Check - die Nachrichten-Ralley“ teilgenommen. In kleinen Redaktionsgruppen haben sich die Schülerinnen und Schüler tabletbasiert mit Social bots, Filterblasen  und Verschwörungstheorien auseinandergesetzt. Nach fünf durchlaufenen Stationen folgte im großen Fernsehstudio eine kurze Einführung in die Kamera-, Ton- und Aufnahmetechnik, damit in der Abschlusssendung so viel wie möglich durch SchülerInnen übernommen werden konnte. Drei SchülerInnen standen in der Sendung an den Studiokameras während zwei weitere hochkonzentriert an den Mischpulten saßen. Im Hintergrund „assistierten“ Mitarbeiterinnen des Offenen Kanals, damit alles reibungslos über die Bühne ging. Im Vordergrund, auf dem gelben Sofa im Studio, machte sich etwas Anspannung und Aufregung breit, dort wurden SchülerInnen vor laufender Kamera zu ihren Arbeitsergebnissen interviewt. Zur Erleichterung einiger SchülerInnen gab es aber auch Zuschauerplätze, so dass nicht alle im Rampenlicht oder an der Technik stehen mussten. Die gesamte Sendung wurde aufgenommen und geht der Klasse demnächst zu. Aber es ist jetzt schon klar, dass neben dem Kompetenzerwerb in puncto digitaler Bildung auch weitere Talente von Schülerinnen sichtbar wurden. So fühlten sich einige mit dem Mikrophon in der Hand vor der Kamera sichtlich wohl, während andere mit einer „Sprecherstimme“ überraschten.

Abschließend sei dem freundlichen Team des Offenen Kanals für die Durchführung des Medienprojekts herzlich gedankt!

Susanna Swoboda

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