Special Olympics 2018 in Kiel - Schülerinnen und Schüler der Fachschule für Sozialpädagogik am Königsweg engagieren sich für Athletinnen und Athleten

Es ist so weit, das Olympische Feuer hat Kiel erreicht und die Special Olympics 2018 mit mehr als 4.600 Athletinnen und Athleten sind gestartet. Angehende Erzieherinnen und Erzieher haben im Rahmen ihrer Ausbildung Projekte organisiert, die sich an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Special Olympics richten, aber auch an die Familien und Freunde der Sportler sowie an alle Kieler Bürgerinnen und Bürger. Einige ausgewählte Projektideen werden hier vorgestellt, es gibt aber noch viel mehr!

Gleich zwei Projektgruppen verbinden Sport und Inklusion mit Kunst und Kreativität und wollen mit Farben die Welt bunt und vielfältig machen. Die Projektgruppe „Mit Farbe in die Zukunft - Mit Kunst zur Inklusion inspirieren“ möchte mit den Besuchern des Familientages Türen mit Fingerfarbe kreativ gestalten. Dabei sind die Türen nicht nur Malunterlage sondern haben einen symbolischen Wert und stellen Türen für neue Wege und Möglichkeiten dar, „Dont´t wait for open doors, be the open door“. Ein weiteres kreatives Kunstprojekt, „Gemeinsam machen wir die Spiele bunt“ bezieht verschiedene Einrichtungen aus Kiel mit ein, wie Kitas und Wohnheime. Die Idee ist, dass aus vielen kleinen Kunstwerken von unterschiedlichen Menschen zum Schluss ein großes Kunstwerk entsteht, dass dann für einen guten Zweck versteigert wird.

Passend zur Lage Kiels am Meer wird auf der Reventlouwiese ein großes Holzboot gebaut. Die Schülerinnen und Schüler der Projektgruppe „Holzskulptur“ fertigen den Rahmen, vollendet wird das Kunstwerk dann von allen Menschen, die mitbauen wollen unter dem Motto „Der Kreativität werden keine Grenzen gesetzt“.

Das „Interkulturelle Projekt für Special Olympics“ hat sich das Ziel gesetzt, Begegnungen für Kinder aus unterschiedlichen Ländern und Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zu schaffen. Kreative Angebote aus dem Bereich Upcycling dienen als Weg, um Menschen zusammen zu bringen, Kreativität und Selbstwirksamkeit zu stärken und Vielfalt zu erleben.

In der Olympic Town an der Kiellinie können alle ausprobieren, wie es ist, sich mit einem Rollstuhl zu bewegen. Dabei sind verschiedene Hindernisse wie eine Wippe, Sand oder eine Bordsteinkante zu bewältigen. Die Projektgruppe „Rollstuhl Parcours“ möchte auf diese Weise auf die Situation von Menschen im Rollstuhl und deren alltäglichen Barrieren aufmerksam machen.

Im Rahmen des Vereinstages baut die Projektgruppe „Snoezel-Raum“ ein Zelt auf dem Nordmarksportfeld auf, im dem die Athletinnen und Athleten aber auch Besucher die Möglichkeit haben, zu entspannen, sich aus dem Trubel der Special Olympics zurückzuziehen oder gezielt Stress abzubauen.

Wer sich informieren will, was sonst noch bei den SpecialOlympics los ist, kann das auf dem neuen YouTube Channel machen: Die Projektgruppe „Sport verbindet - SpecialOlympics im Fokus“ hat einen Channel eingerichtet, auf dem Interviews mit Athletinnen und Athleten sowie Filmsequenzen von den Wettkämpfen, der Eröffnungsfeier und den Aktionstagen zu sehen sind. Damit will die Projektgruppe die Bekanntheit der Spiele steigern, Inklusion fördern und vor allem die sportliche Leistung von Menschen mit Beeinträchtigungen erhöhen. Einfach mal reingucken!

 

Dr. Susanna Swoboda

 

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